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Aktuelles

Auszug aus dem Pfarrbrief Kamenz ...

Ein Vogel wollte Hochzeit machen ...

Auch in diesem Jahr überraschten uns die Kinder der Grundschule Panschwitz-Kuckau mit einem traditionellen Programm zur Vogelhochzeit. Dazu trugen sie sorbische Hochzeitstrachten und selbstgebastelte Vogelkostüme. Es wurde getanzt, über den Brauch erzählt und gemeinsam Lieder gesungen.  Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich für die schöne Stunde bedanken.

Häuserweihe

Wohin mit dem Schnee?

Es gibt einiges zu tun: Thomas Ssuschke von der Behindertenwerkstatt Panschwitz-Kuckau schippt mit seinen Mitarbeitern Schnee von der Bautzner Straße in Kamenz in einen Anhänger. So gibt es wieder mehr Parkmöglichkeiten, auch für die Klosterbäckerei auf der anderen Seite der Straße.
© Matthias Schumann
Neuer Schnee soll nicht mehr fallen. Doch die weiße Decke bleibt Kamenz erhalten. SZ-Wetterexperte Jens Tischer sagt für die kommende Woche bei Temperaturen zwischen -3 und +2 Grad den Wechsel von Hochnebel und Sonnenschein voraus. „Idealer kann der Winter in der Region kaum verlaufen“, sagt er.
Die Händler auf der Bautzner Straße in Kamenz stellen sich darauf ein und beseitigten jetzt erst einmal die Überbleibsel des letzten Schneetreibens. Sie schippten am Freitag in Eigeninitiative den Schnee von den Parkplätzen an der Bautzner Straße im Bereich des Testshops. Mitarbeiter der Behindertenwerkstatt Panschwitz-Kuckau stellten die Technik zur Verfügung und brachten den Schnee aus der Stadt.

Klosterbäckerei Kamenz im Interview

Studenten der Fachhochschule Dresden sollen für die Belebung in der Bautzener Straße in Kamenz sorgen. Drei Fachbereiche arbeiten derzeit an einem Konzept, um ein leer stehendes Geschäft erfolgreich zu vermarkten. Dazu gehört neben der Geschäftsidee, auch die Einrichtung und ein entsprechender Internetauftritt.

Adventsfeiern

Unsere diesjährigen Weihnachtsfeiern der Beschäftigten führten wir erstmals gruppenbezogen durch. So fuhren die Montagen 1 und 2 in die Rettungsleitstelle nach Hoyerswerda, wo sie viel Wissenswertes über Feuerwehreinsätze, Krankentransporte, Notfallrettung und erste Hilfe erfuhren. Die Tischlerei, Landschaftspflege und Montage 5 fuhren zum Bowling, was allen Beteiligten sehr viel Spaß machte. Bei den Montagegruppen 3 und 4 wurde im Klosterstübel gezaubert, weihnachtliche Lieder gesungen und zu Mittag gegessen. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei der Fam. Drewniak bedanken, welche uns das leckere Essen sponserte und bei Herrn Robel, welcher uns kostenlos verzauberte. Die Keramikabteilung war in Bautzen im Theater. Es wurde das Stück „Ochs und Esel – die etwas andere Weihnachtsgeschichte“ gespielt. Weihnachtlich ging es auch in Dresden für unsere Bäckereibeschäftigten zu. Frank Schöbel und Band versetzte sie mit „Weihnachten in Familie “ in eine fröhliche Adventsstimmung.
Mit großer Freude haben wir auch in diesem Jahr eine Spende der Fa. Schoplast aus Bischofswerda erhalten, welche wir für die Weihnachtspräsente der Beschäftigten eingesetzt haben. Wir möchten uns im Namen unserer Werkstattbesucher recht herzlich dafür bedanken. Ein weiterer Dank gilt der Fa. Hübner aus Hochkirch, welche sich ebenfalls an den Präsenten beteiligte.

Adventsmarkt in der Klosterscheune

Spielsachen für einen guten Zweck

Zum Adventsmarkt in der Panschwitzer Klosterscheune am 02. und 03. Dezember findet ein Spielsachenverkauf für einen guten Zweck statt. Für diesen Anlass bittet die Werkstatt St. Michael um Spielsachenspenden. Diese können ab jetzt täglich in der Werkstatt abgegeben werden. Der Erlös der Aktion kommt dem Engagement von Christina Polk in einer Schule im afrikanischen Malawi zu Gute. Nicht verkaufte Spielsachen spendet Herr Gerhard Robel an polnische Kinderheime.

Tag der offenen Tür

In unserer Werkstatt St. Michael fand am 25.11.2016 unser jährlicher Tag der offenen Tür statt. Von 09.00 – 12.00 Uhr bestand die Möglichkeit, den Arbeitsalltag der Beschäftigten kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden die von uns hergestellten Produkte präsentiert. Ab 12.00 Uhr konnte sich im Kreativbereich et labora in gemütlicher Atmosphäre, bei Kaffee, Kuchen & Glühwein gemeinsam auf die Weihnachtszeit eingestimmt werden.

Eröffnung der Klosterbäckerei in Kamenz

© Rene Plaul
Kamenz. Der „Flashmob“ zur Eröffnung einer neuen Bäckereifiliale in Kamenz war ein großer Erfolg. Am Dienstag bildete sich schon kurz vor der Eröffnung eine lange Schlange potenzieller Kunden. Punkt 9 Uhr reichte diese von der Bautzner Straße 17 bis fast auf den Markt hoch. Andreas Oschika, Leiter der Behindertenwerkstatt St. Michael im Kloster St. Marienstern, war begeistert. „Einen besseren Start kann man sich gar nicht wünschen.“ Zum ersten Mal ist die Klosterbäckerei aus Panschwitz-Kuckau, die von der Werkstatt betrieben wird, mit einer Filiale in Kamenz zugange. Zunächst im Testbetrieb von Dienstag bis Freitag von 6.30 bis 13 Uhr und am Sonnabend von 6.30 bis 10 Uhr.

Klosterbäcker bauen Filiale auf
Ab 1. November wird auf der Bautzner Straße in Kamenz ein Testverkauf gestartet. Und das Ziel ist sogar ein dauerhaftes Engagement.

Von Frank Oehl

Das Einräumen der kleinen Filiale der Klosterbäckerei in Kamenz hat bereits begonnen. Stephan Kokel, Daniel Rachel, Gabi Fiedler, Tobias Rachel und Dietmar Michael von der Landschaftspflegegruppe der Werkstatt St. Michael helfen.
© Anne Hasselbach


Kamenz. Das Kloster St. Marienstern und die Stadt Kamenz verbindet eine lange, durchaus auch wechselvolle Geschichte. Beim Bierbrauen ist man sich einstmals mächtig in die Quere gekommen, aber bei der jährlichen Pfefferkuchenverkostung an der Pforte zum Konvent der Zisterzienserinnen übt man den zuckersüßen Schulterschluss – auch mit Pulsnitz – immer wieder gern. Jetzt freilich wird es noch spannender für die Kamenzer: Die Klosterbäckerei richtet einen Verkaufsladen in der Stadt ein. In diesen Tagen wurde die Landschaftspflegegruppe der Werkstatt für Behinderte St. Michael als Betreiber der Klosterbäckerei schon mal bei Einzugsaktivitäten beobachtet. Werkstattleiter Andreas Oschika: „Das stimmt. In der Bautzner Straße wollen wir ab 1. November bis Januar einen Testverkauf starten.“ Zunächst soll der kleine Laden links neben dem Eingang zur Nummer 17 dienstags bis samstags von 6.30 bis 11 Uhr öffnen. Das ehemalige Nagelstudio mit seinen 40 Quadratmetern wird derzeit entsprechend umgerüstet. Das Geschäft wird nicht nur die frischen Backwaren aus der Klosterbäckerei feilbieten, sondern auch ein gemütliches Kaffeetrinken ermöglichen. „Wir stellen eine richtig gute Maschine auf, die auch Espresso oder Cappuccino frisch aufbrüht.“ Womöglich wird auch ein kleines Imbissangebot dabei sein, womit einem zünftigen Frühstück eigentlich nichts mehr im Wege stehen würde. An drei Tischen sollen bis zu zwölf Kunden Platz haben, heißt es.

Laden im Kloster zu schwer erreichbar

Die Klosterbäckerei mit ihrem weithin gerühmten Angebot reagiert damit auch auf das sich verändernde Kaufverhalten der Kundschaft. Vielen sei der Laden im Kloster zu schwer erreichbar. „Das wird sich mit dem Straßen- und Brückenbau in Panschwitz nun noch verschärfen“, meint der Werkstattleiter, der durchaus auch auf ein langfristiges Engagement in Kamenz hinwirkt. Im Februar könnte – wenn der Testverkauf erfolgreich ist – durchaus auch ein Umzug in das deutlich größere Nebengeschäft der Bautzner Straße 17 anstehen. Dort wäre dann ein ganztägiger Betrieb möglich. „Wir wollen ernsthaft versuchen, etwas Ansprechendes in Kamenz hinzubekommen“, so Andreas Oschika. Dass der Hauseigentümer, der selbst aus dem Sorbenland stammt, mit moderaten Konditionen wie einer Staffelmiete der Bäckerei entgegenkommt, weist auf eine möglicherweise durchaus nachhaltige Kooperation hin. Diesen Eindruck bestätigt auch City-Managerin Anne Hasselbach, die das Engagement der Werkstatt mit ihrer Klosterbäckerei mit vermittelt hat. „Ich schätze Herrn Oschikas Kreativität und sein unternehmerisches Denken und Handeln. Solche Initialzündungen tun der Stadt gut und bestärken mich in meiner Arbeit, weiter mit Elan an der Belebung der Altstadt dranzubleiben.“ Dass dabei die Revitalisierung der Bautzner Straße – im Tandem mit dem Markt – eine wichtige Rolle spielt, dürfte angesichts der jüngsten Aktivitäten der City-Initiative vielen in der Stadt klar geworden sein. Und die Einkaufsnacht am 18. November bietet dazu die nächste Gelegenheit. Oschika: „Wir könnten uns an diesem Abend auch ein Mitmachen vorstellen. Wie wär‘s mit Kaffee und Kuchen bei fluffiger Gitarrenmusik?“

Zunächst aber wird der Testverkauf vorbereitet. Dazu sucht die Bäckerei eine „tüchtige und kontaktfreudige“ Filialistin, wie es heißt. Am besten, man fragt mal in der Werkstatt St. Michael nach ...

Wallfahrt nach Wechselburg

Unter dem Motto „Feuer & Flamme“ fuhren am 14.09.2016 Mitarbeiter und Beschäftigte der Werkstatt zur Wallfahrt nach Wechselburg. Der Tag begann mit einer Messe, welche Altbischof Reinelt zelebrierte. Im Anschluss gab es für alle Teilnehmer eine kleine Stärkung zum Mittag. Danach besichtigten wir die Basilika und sahen uns das Programm des Kinderchors an. Abschluss des Tages bildetet eine Feuershow, in welcher der Künstler uns seine Fähigkeiten u. a. im Feuerspucken, Feuerschlucken und Feuerjonglieren vorführte.

Impressionen der Markus Keuler Ausstellung

Heut fahrn wir übern See, übern See ...

Der Rotary Club Kamenz war mit Behinderten aus der Werkstatt St. Michael im Lausitzer Seenland. Die gemeinsame Exkursion hat schon eine lange Tradition.
Von Frank Oehl

Nach der Fahrt über den Senftenberger und den Geierswalder See stellten sich die Exkursionsteilnehmer der Behindertenwerkstatt in Panschwitz-Kuckau und des Rotary Clubs aus Kamenz zum Gruppenfoto auf – quasi der untergehenden Sonne entgegen. Ein wunderschöner Nachmittag ging zu Ende.
© Birgit Oehl

Sogar der Wettergott war mit von der Partie, als am Wochenende die Kamenzer Rotarier mit Gehandicapten der Werkstatt St. Michael des Kloster St. Marienstern auf’s Wasser gingen. Vom Bootshafen in Großkoschen legten bei herrlichem Sonnenschein drei PS-getriebene Flöße und ein Motorboot ab – mit guter Laune und Gesang: „Jetzt fahrn wir über See, über See“ – wenn Kerstin aus der St. Michael ihren glockenhellen Sopran ertönen lässt, halten sogar die Enten auf dem Senftenberger See ehrfurchtsvoll den Schnabel.
Der gemeinsame Ausflug des RC Kamenz mit den Mobilsten aus der Behindertenwerkstatt hat schon Tradition. Meist im September, aber auch schon mal in der Adventszeit organisieren die Rotarier einen Nachmittag der besonderen Art. Man war schon auf dem Flugplatz in Kamenz gewesen, ist mit Artenschutzexperten Hagen Rothmann durchs Dubringer Moor gezogen oder hat ein in der Werkstatt hergestelltes Insektenhotel an der Krabatmühle bei Schwarzkollm aufgestellt. Diesmal also sollte es eine richtige Seereise werden. Nach der Einweisung der Floß- und Bootskapitäne ging es in Richtung Geierswalder See. Auf der Fahrt zur Schleuse gab es Kaffee und Kuchen aus der Werkstatt, und später – mit Blick auf den Leuchtturm von Geierswalde – wurden die Spezialgrills auf den Flößen aktiviert. Ein irrer Duft nach saftigen Steaks und knackigen Würsten wehte über die sanften Wellen des Lausitzer Seenlandes. Spannend wurde es vor allem bei den Schleusenfahrten. Wer hätte gedacht, dass der Hub zwischen Senftenberger und Geierswalder See fast zwei Meter beträgt? Die Bootsführer – sekundiert von Leichtmatrosen verschiedenen Geschlechts – meisterten auch die enge Tunnel- und Tordurchfahrten mit Bravour. Am Ende hatten alle wieder festen Boden unter den Füßen, die Schwimmwesten wurden nicht gebraucht. Werkstattleiter Andreas Oschika: „Das war eine tolle Idee und ein großartiger Nachmittag.“ Das Dankeschön spiegelte sich in den glücklichen Gesichtern der Gehandicapten. RC-Präsident Peter Boxberger: „Und das ist schließlich das Wichtigste.“ Und alle waren sich einig: Die Patenschaft wird auch 2017 fortgesetzt.

Markus Keuler Ausstellung in Pulsnitz

Am kommenden Sonntag gibt es eine Finisage der besonderen Art zu erleben: Zu den Werken des Bildhauers Markus Keuler, die derzeit noch in der Ostsächsichen Kunsthalle in Pulsnitz zu sehen sind, wird von Behinderten der Werkstatt Panschwitz-Kuckau in Zusammenarbeit mit Tanzpädagogen von Tanz-Art Kirschau eine beeindruckende Performance stattfinden. Die Gruppe reagiert damit auch auf Keulers Figuren und Zeichnungen, die Menschen mit Down-Syndrom darstellen.

Der renomierte deutsche Fotograf Olaf Martens nahm die Generalprobe am Mittwoch zum Anlass, die bewegenden Momente in einer Fotoserie festzuhalten. Unlängst enstand erst eine Fotoserie in der Waschkaue der Energiefabrik Knappenrode mit dem Spielmannszug Oberlichtenau. Die Lausitz hat es ihm offensichtlich angetan. Die Finisage beginnt 14 Uhr.

Einweihung Sportplatz der Förderschule

Neue Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung haben seit heute die Kinder/Jugendlichen der Förderschule sowie die Beschäftigten der WfbM St. Michael. Dafür wurde in den letzten Wochen und Monaten auf dem Innenhof des Werkstattgeländes ein Sportplatz errichtet, welcher am vormittag mit einem Sportfest eröffnet wurde. Dabei traten Mannschaften der Förderschule, der Lebensilfe Bischofswerda sowie der Werkstatt gegeneinander im Rollball, Fussball und Weitsprung an. Belohnt wurde das sportliche Können mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie einer Urkunde für alle Teilnehmer.

Tanz ohne Grenzen
Behinderte der Werkstatt in Panschwitz-Kuckau trainieren für ihren großen Auftritt.
Jeder Akteur bringt Stärken ein.

Sandra, Jana (beide vorn im Bild) und ihre Mittänzer haben jede Menge Spaß am Tanzen. Das kann man sehen. Am Mittwoch trafen sie sich bereits zum vierten Mal, um für ihren großen Auftritt zu üben. Wer die Tänzer sehen will, hat zur Finissage am 4. September, 14 Uhr, die Gelegenheit dazu.
© René Plaul


Panschwitz-Kuckau. Sandra tänzelt leichtfüßig durch den Raum. Die Arme ausgebreitet, wie Schwingen, im Gesicht ein stolzes Lächeln. Jana dreht sich mit unbändiger Lebensfreude und Isabell geht voll in der Musik auf. Die junge Frau verblüfft mit ihrer ganz eigenen, faszinierenden Leichtigkeit, Geschmeidigkeit und Körperbeherrschung. Von Handicap keine Spur.
Während Mittwochvormittag in der Behindertenwerkstatt des Klosters in Panschwitz-Kuckau fleißig getöpfert, verpackt, sortiert oder montiert wurde, fand im Sportraum unterm Dach ein Tanztraining statt. Bereits zum vierten Mal trafen sich Sandra, Jana, Isabell und ihre Mittänzer, um für ihren großen Auftritt zu üben. In der Ostsächsischen Kunsthalle Pulsnitz, wo Bildhauer Markus Keuler derzeit Skulpturen und Zeichnungen von Menschen mit Down-Syndrom ausstellt, werden sie am 4. September eine Performance gestalten. Die Dresdner Tanzpädagogen Anne Dietrich und Wagner Moreira bereiten die sechs jungen Leute seit Kurzem darauf vor.


Begeisterung und Talent


Die Besonderheit des Projektes ist, dass es nicht darum gehe, etwas Vorgegebenes einzustudieren, sondern das Potenzial der Teilnehmer zu nutzen, zu interagieren, erklärt Tanzlehrerin Anne Dietrich. Weil ihr Kollege bereits etliche künstlerische Projekte mit Behinderten betreute, habe sie den Brasilianer mit ins Boot geholt. Es sei erstaunlich, was die Behinderten künstlerisch und bewegungstechnisch umzusetzen in der Lage sind. „Das wird oft unterschätzt.“ Von der ersten Stunde an seien die sechs Projektteilnehmer begeistert dabei gewesen. Beim Training arbeiten die Tanzlehrer viel mit Improvisation. „Bei dieser Methode gibt es keine falschen Bewegungen“, erklärt Anne Dietrich. Jeder kann sich damit so in die Gruppe einbringen, wie es ihm im Moment möglich ist. Auch Mittwoch waren Sandra, Jana, Isabell und die anderen eifrig dabei, wenn es hieß, den Raum langsam oder schnell zu durchschreiten, auf dem Boden zu gleiten, ganz klein zu werden, empor zu wachsen, oder paarweise Spiegelbewegungen zu machen. „Die Sensibilität für Musik und Bewegung ist bei den Menschen mit Behinderung oft sehr groß“, weiß Wagner Moreira. Anstrengend sei das Training nicht, sagt Sandra. „Mir macht das Spaß.“ Mittänzerin Jana stimmt dem freudestrahlend zu. Ein bisschen Lampenfieber haben beide. Doch sie sind auch stolz, vortanzen zu dürfen. So wie am Dienstag. Da gab‘s intern schon mal einen kleinen Auftritt vor Publikum.


Tänzer packt die Musik


Auch Werkstattleiter Andreas Oschika ist von den Proben beeindruckt. Er findet es großartig, wie die Tanzpädagogen es schaffen, ihren Schützlingen den zeitgenössischen modernen Tanz nahezubringen und dabei Unsicherheiten abzubauen. Wie sie die Tänzer ermuntern, Unbefangenheit und Freude am mimischen und körperlichen Ausdruck auszuprobieren. Das beflügelt. Alle haben Lust zu tanzen – auch wenn es Unterschiede bei der Tagesform gibt. Peter beispielsweise kämpft die ersten Minuten mit seiner Unlust und schlendert mehr als er tanzt. Doch dann packt ihn die Musik. „Mancher braucht ab und an Ansprache. Aber jeder Akteur bringt sich mit seinen Stärken ein“, lobt Wagner Moreira. Tanz ist ein ideales Mittel, um Leute motorisch und mental zu aktivieren. Das schöne an dem Tanzprojekt sei, dass es die Teilnehmer nicht mit ihren Behinderungen darstellt, sondern mit ihrem Potenzial, so Andreas Oschika. „Es ist toll, wie die Trainer aus den Leuten das rausholen, was in ihnen steckt und ihnen gleichzeitig hochgeistige Kultur nahebringen.“ Anfangs habe er große Sorge gehabt, dass das Projekt „an den Baum fährt“. Denn eines will der Werkstattleiter auf gar keinen Fall: Dass jemand blamiert oder vorgeführt wird. Inzwischen ist er sicher, dass dies nicht der Fall sein wird. Die Aktion passt perfekt in sein Ziel, das Haus weiter zu öffnen, um vielfältige Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Handicap zu ermöglichen. Seit geraumer Zeit können beispielsweise auch Außenstehende mittwochs in der Werkstatt kreativ werden. „Das wird sehr gut angenommen“ Durch die Kreativwerkstatt sei auch Sabine Schubert vom Pulsnitzer Rietschel-Kulturring auf die Panschwitzer aufmerksam geworden, erzählt der Werkstatt-Chef. Man habe zusammen gesessen und die Idee von der Performance entwickelt, welche übrigens von der Aktion Mensch unterstützt wird. Bei den Besuchern kommt der Tanz möglicherweise unterschiedlich an. Kunst liege ja bekanntlich im Auge des Betrachters. „Ich finde es sehr ergreifend.“
                                                                                                                                        von Manuela Paul

Werkstattabschlussfest

Die Abschlussfeier der WfbM war auch in diesem Jahr der letzte Höhepunkt vor der Sommerpause. Nach einem reichhaltigen Mittagsbuffet ging es in die Klosterscheune, wo die verschiedenen Werkstattgruppen beim WII-Skispringen gegeneinander antraten. Alle waren mit großem Engagement dabei und hatten viel Spaß und Freude. Es wurde viel gelacht, getanzt und wir hatten einen schönen Nachmittag.

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Trauer um Peter Barth

Das Herz des langjährigen Vorsitzenden des Panschwitzer SV St. Marienstern hat aufgehört zu schlagen. Beide haben lange treue Dienste geleistet.

Schmeckwitz. Der Vorsitzende des SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau ist tot. Peter Barth starb am Donnerstag im Alter von 56 Jahren. 19 Jahre lang hat er mit einem fremden Herzen gelebt – sportlich aktiv, als Organisator und Motivator für den Behindertensport und den Sport in der Region und weit darüber hinaus. Der Sportverein trauert. „Wir haben einen großartigen Mitstreiter und guten Menschen verloren“, so der 2. Vorsitzende René Natusch gegenüber der SZ. „Unser ganzes Mitgefühl ist jetzt bei seiner Familie.“ Peter Barth war nach einem Schlaganfall im Frühjahr nicht mehr gesund geworden. Dass dabei seine schwere Vorerkrankung eine Rolle gespielt haben dürfte, liegt auf der Hand.
Mit bemerkenswerter Kraft und Vorbildwirkung für viele Betroffene hatte sich Peter Barth stets gegen seine Behinderung gestemmt. Gemeinsam mit seiner Frau Veronika gründete er den Handicap e.V., der 2003 Verein des Jahres wurde. Der Volleyballer und Leichtathlet war bei vielen auch internationalen Wettkämpfen erfolgreich und stellte sich nach dem Aufgehen des Handicap e.V. im SV St. Marienstern mit seinen mehr als 450 Mitgliedern auch hier an die Spitze. Als Vorsitzender und vor allem als ein Sportsmann, der andere mitreißen konnte. Das jährliche Integrationssportfest in Panschwitz-Kuckau ging wesentlich auf seine Initiative zurück. Das letzte am 18. Juni fand bereits ohne Peter Barth statt. Die Trauer ist groß. (SZ/fo)

Peter Barth (1969 - 2016, rechts im Bild beim Wettkampf um den Volleyball-Kreispokal in Panschwitz-Kuckau) ist am Donnerstag gestorben. Am Samstag wird er beerdigt.
© privat

Kamenzer Rotarier helfen Behindeten

Seit zehn Jahren wird die Werkstatt St. Michael unterstützt. Auch unterm neuen RC-Präsidenten Peter Boxberger.
Von Sebastian Frey

Kamenz. Der Rotary Club Kamenz ist ein überaus aktiver. Dies hat sich auch im zu Ende gehenden rotarischen Jahr gezeigt, das traditionell nicht kalendarisch abgeschlossen wird, sondern immer vom 1. Juli bis zum nächsten 30. Juni misst. Seit mehr als 110 Jahren gibt es die Rotarier, dereinst in Chicago gegründet, weltweit. Und seit genau 20 Jahren werden auch im RC Kamenz die gemeinnützigen Zielen des Freundschaftsclubs mit Unterstützungsverein verfolgt.
Ein besonders gutes Beispiel ist die enge Kooperation der Kamenzer Rotarier mir der Behindertenwerkstatt St. Michael im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Schon mehr als zehn Jahre trifft man sich mindestens einmal im Jahr zu einer Exkursion mit Gehandicapten, die schon mit RC-Mitgliedern ins Dubringer Moor wanderten, vom Kamenzer Flugplatz aus in die Luft gingen oder demnächst auf Grillflößen hinaus auf den Senftenberger See schippern werden.
Gut in Erinnerung ist auch die letzte Weihnachtsfeier des RC Kamenz in der Werkstatt selbst, wo man vor dem gemütlichen Teil gemeinsam aktiv wurde – gewissermaßen anknüpfend an die Eröffnung der offenen Werkstatt „Et labora“ im Herbst 2015. Damals konnten die Besucher kleine Keramikfliesen selbst kreieren, die nun zu einer hübschen Wand gestaltet wurden. Das blaue rotarische Rad, ein Symbol für das Engagement der Rotarier für den Weltlauf im Guten, fügt sich nun auffällig und sinnbildlich zugleich ins Große und Ganze ein.

Kultur und Soziales Engagement verbinden

Aktionstag genialsozial in Panschwitz-Kuckau

Sechs Schüler der 6. bis 10. Klassen aus Bautzner, Bischofswerdaer und Elstraer Schulen leisteten am 21.06.2016 mit ihrer Arbeitskraft einen Beitrag zum Aktionstag genialsozial. Gemeinsam mit Mitarbeitern und Beschäftigten der Werkstatt für Behinderte St. Michael befestigten sie den Weg zum Cisinski-Denkmal im Lippe-Park des Klosters St. Marienstern. Ihr Engagement wird entlohnt. Die Schüler spenden ihn an verschiedene soziale Projekte in Sachsen und weltweit.

Neue Rasenmäher für die Werkstatt

Programm der Grundschule Panschwitz-Kuckau

Paralympische Spiele

Am 01.06. reisten wir mit 6 Teilnehmern nach Zlotorya, um bei den paralympischen Spielen anzutreten. Gegener waren Mannschaften aus verschiendenen polnischen Einrichtungen, wie Förderschulen, Werkstätten oder Kinderheimen. Ziel der Paralympics war es in diesem Jahr, die Feinmotorik auf den Prüfstand zu stellen. So konnten wir unsere Fähigkeiten bei Disziplinen wie z. B. Ballzielwerfen, Gestaltung eines Plakates, Eierlauf, auffädeln von Herzen für Freundschaftsketten und Eisschnee-wettschlagen testen. Beim "Eisschnee-Wettkamp" war es wichtig, das Eigelb vom Eiweiß zu trennen, wobei wir leicht scheiterten. Zum Glück konnten wir durch kräftiges Rühren ein doch erfolgreiches Ergebnis erzielen. Als letzte Disziplin wurden gesunde Brote geschmiert und mit Salat, Gurke, Radischen, Tomaten und frischen Kräutern belegt. Bewertet wurde die Optik sowie auch die Ordnung am Tisch. Abschluss bildetet die Siegerehrung, wo wir den ersten Platz belegten. Stolz, mit einem Pokal und einer Urkunde für Jeden, kamen wir gegen 16.00 Uhr in Panschwitz an.

Milchwelt Cotten

Telefonzelle wird zur Leihbücherei

Von Jonny Linke

Panschwitz-Kuckau. Das öffentliche Telefon ist tot. Das analoge Buch nicht. Beispiel Panschwitz-Kuckau: In einer ausgedienten Telefonzelle existiert fortan eine Bücherei, in der man von Romanen, über Magazine und Kinderbüchern alles findet, was das Leserherz begehrt. Bezahlen muss man für diesen Dienst nichts. In einer dörflichen Struktur wie in Panschwitz-Kuckau geht man den Weg des Vertrauens. Mitinitiator Andreas Oschika von der Werkstatt für Behinderte St. Michael: "Jeder Nutzer der kleinen Bibliothek wird gebeten, ein eigenes Buch in die Leihausgabe zu geben, wenn er sich selbst mit einem ungelesenen Buch eindeckt."

Geöffnet hat die Telefonzelle, in welcher die Bücherei perfekt eingearbeitet wurde, quasi rund um die Uhr. Jeder, der das Bedürfnis hat, sich ein neues Buch auszuleihen, kann dies zu jeder Tages- und Nachtzeit tun. Direkt vor den Türen des "et labora", dem Kreativ-Laden der Behindertenwerkstatt in Panschwitz-Kuckau ist die neue Leihbücherei ab sofort zu finden.

Bücher kontra Smartphones

Umgesetzt wurde dieses Projekt in Zusammenarbeit mit Privatleuten und Betrieben im Ort. Durch eine finanzielle Spende war man erst in der Lage, die alte Telefonzelle zu kaufen. Anschließend musste ein passender Platz gefunden und vor allem für langfristige Dienste hergerichtet werden. "Nur Dank der Unterstützung der heimischen Gewerke war dies möglich", so Oschika. Doch die Idee kam nicht von ungefähr. "Gerade in Zeiten elektronischer Medien wie Smartphones oder YouTube-Diensten gerät das traditionelle Buch in den Hintergrund. Dem wollen wir entgegenwirken", sagt Oschika. Doch das wird nicht der einzige Vorteil sein, welche die kleine Bücherei für die Bevölkerung rund um Panschwitz-Kuckau haben wird. Bürgermeister Markus Kreuz: "Die Bücherei ist eine sehr gute Idee und biete eine super Alternative zu herkömmlichen Bücherein, die weiter weg sind". Außerdem habe man auch einen Ort, an welchem sich die Dorfbewohner treffen und sich unterhalten können. Bis vor einigen Jahren hatte die Gemeinde selbst eine Bücherei, welche dann jedoch dem Wasser zum Opfer gefallen ist. Durch die fehlenden finanziellen Mittel wäre es der Gemeinde ohnehin nie möglich gewesen, diese neu aufzubauen. Die damaligen Bücher mussten wegen Schimmelbefall allesamt entsorgt werden. Umso erfreulicher ist, dass die neuartige Bücherei bereits gut angenommen wurde. "Schon vor der Eröffnung gab es Spender, welche Bücher für die Erstausstattung der Bücherei zur Verfügung stellten", so Oschika. Auch Schüler der Grundschule Panschwitz-Kuckau waren bei der Eröffnung am Mittwochvormittag mit von der Partie und konnten sich als erste durch das reichliche Angebot an verschiedenen Büchern wühlen. Das Interesse an der einmaligen Telefonzelle als "lustige Alternative" sowie das schon erstaunlich große und vielfältige Angebot an Lesestoff sorgte dafür, dass schon am ersten Tag viele Bücher verliehen wurden. Gespannt ist man in Panschwitz-Kuckau, wie lang die Bücherei gut gefüllt ist. Kontrollieren wird die Entnahme niemand, das Vertrauen ist groß genug. Auch eine Zensur an Büchern wird es nicht geben. "Sollte jemand die Heilige Schrift auslegen, wird es also auch diese auszuleihen geben", so Andreas Oschika.

Maibaumwerfen

Neue Heupresse für die Werkstatt

Kurz vor Beginn der Heusaison konnten die Mitarbeiter und Beschäftigten der WfbM St. Michael die neue Heupresse in Betrieb nehmen. Damit können Rundballen mit einem Durchmesser von 60 cm bis 1,60 m gepresst werden. Der Traktor der Werkstatt wurde eigens für diese Presse nachgerüstet. "Neben dem Pressen des Heus für den eigenen Verkauf kann man uns nun zum Heupressen auch gern anfragen." erklärt Thomas Ssuschke, verantwortlicher Gruppenleiter der Landschaftspflege.

Neuer Glanz

An alter Stelle aber in neuen Glanz steht nun das Kreuz der Familie Bjarsch in Räckelwitz. Die Tischlerei der Werstatt St. Michael fertigte dieses in Zusammenarbeit mit Dachdeckermeister Frank Schmole. Es ist uns eine Freude, einen so schönen Auftrag in der Region mit Bezug zu unserem Glauben ausführen zu können.

 

Der erste Osterhase

Wenn das keine Freude bei der Arbeit ist: Felix Rucha formt geschickt den Ton mit seinen Händen. Zu einem Osterhasen – auch wenn man es noch nicht so deutlich sieht. Und er strahlt dabei. Das berührt
auch Bildhauer Markus Keuler. Er ist aus Bremen angereist, um die Werkstatt „St. Michael“ in Panschwitz und die behinderten Menschen kennenzulernen, die dort arbeiten. Das hat etwas mit seiner künstlerischen Arbeit zu tun. Aber nicht nur.

Seine mindestens lebensgroßen Plastiken aus Holz ziehen den Betrachter sofort in ihren Bann und lassen ihn nicht mehr los. Dabei kennt der Künstler nur ein Thema: Menschen mit Down-Syndrom. Seine überaus eindringlichen Arbeiten werden dieses Jahr auch in Pulsnitz zu sehen sein. Auf Einladung des Ernst-Rietschel-Kulturringes stellt der Norddeutsche in der Ostsächsischen Kunsthalle aus. Mit Kulturring-Chefin Sabine Schubert war er nun für ein Gemeinschaftsprojekt in der Werkstatt. Sabine Schubert: „Wir möchten behinderte Menschen aus der Werkstatt mit einbeziehen und Objekte aus dem Kunstkurs des Behindertenzentrums im Kloster St. Marienstern mit in der Ausstellung von Markus Keuler zeigen.“ Geplant ist außerdem, ein Tanzprojekt mit den Behinderten in der Kunsthalle. Werkstattleiter Andreas Oschika will das Projekt gern zusammen mit den Partnern starten. Um über die Kunst, Menschen zum Nachdenken anzuregen, sagt er. Und vielleicht auch Grenzen zu überwinden zwischen behinderten und nicht Behinderten Menschen.

Acht Ausstellungen plant der Ernst-Rietschel-Kulturring in diesem Jahr in Pulsnitz. Da ist die besonders beliebte Modelleisenbahnschau noch gar nicht mit dabei. Ergänzt wird der Ausstellungskalender von 28 Konzerten, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen. In dieser Woche ging es zum Beispiel um Kostbarkeiten Dresdner Sammlungen. So zieht der Kulturring auch wieder zahlreiche internationale Künstler und Preisträger nach Pulsnitz. Damit festigt die Stadt ihren Ruf als Zentrum der Kunst. Natürlich auch im Sinne des berühmten Sohnes der Stadt, des Bildhauers Ernst Rietschel. Ganz neu ist: Der Kulturring wird in diesem Jahr immer gleich drei Ausstellungen mit einem Kunstfest quasi im Paket eröffnen. Damit geht es am 16. April los. Dann stellen 25 Künstler aus Brandenburg, Sachsen und Polen ihre Arbeiten der Malerei, Grafik, Plastik und Objekte aus. Ins Land zwischen Elbe und Elster entführt die Schau. Parallel werden Ausstellungen zu runden Geburtstagen von Künstlern im Kultursaal der Heliosklinik und im Geburtshaus Ernst Rietschels präsentiert. Dort eröffnet der Kulturring zugleich die neu gestaltete Dauerausstellung über Ernst Rietschel. Derzeit werden im Gebäude noch Wände trocken gelegt. Putz wurde abgehackt. Der Fußboden bekommt einen frischen Schliff und die Wände neue Farbe. Mit der anstehenden Sanierung des Kirchplatzes, so hofft Sabine Schubert, werde sich auch das Feuchtigkeitsproblem verbessern. Das sind freilich nur Äußerlichkeiten.Inhaltlich wird die Ausstellung
überarbeitet und mit neuen Exponaten erweitert. Dazu werden auch Originalschriften des Bildhauers gehören, wie Briefe, Reisetagebücher und Lebenserinnerungen. In Erinnerung an den großen Künstler vergibt der Pulsnitzer Kulturring in diesem Jahr zum elften Mal den Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei und macht damit den Namen weit über die Grenzen Sachsens bekannt. Eigentlich sollte das Auswahlverfahren schon im Vorjahr beginnen. Dass dieser Preis über die Jahre an Renommee gewonnen
hat, wird in diesem Jahr aber besonders deutlich. Sabine Schubert: „Er wird diesmal bei einer Festveranstaltung im Dresdner Albertinum vergeben.“ Hilke Wagner, die Direktorin des Albertinums selbst, werde die Preisverleihung inhaltlich und organisatorisch eng an das Albertinum binden. Dort wo der Pulsnitzer sogar einen eigenen Saal hat. Damit beginne für den Preis eine neue Dimension der fachlichen
Anerkennung. Und das auch sehr zur Freude von Johannes Freiherr von Salmuth, Urenkel von Ernst Rietschel.

Die Stifterfamilie derer von Salmuth stellt das Preisgeld von 15 000 Euro zur Verfügung. Seit 1991 werden mit dem Preis besondere Leistungen in der plastischen Kunst geehrt. Die Juroren werden jetzt bei einem Treffen ihre Vorschläge einbringen und sich entscheiden. Vielleicht wird es erstmals ein Künstler aus dem Ausland. Im Herbst wird das Geheimnis gelüftet. Aber schon im Sommer werden 13 lebensgroße Holzskulpturen von Markus Keuler in Pulsnitz in einem 7,5-Tonner anrollen und in der Ostsächsischen Kunsthalle ausgestellt.

                                                                          von Rainer Hanke

Vogelhochzeit mit den Panschwitzer Grundschülern

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Häuserweihe

Am 11.01.2016 segnete Mutter Äbtissin unsere Einrichtung und alle darin arbeitenden Werkstattbesucher und Mitarbeiter.

Wettbewerb - Wer hat die schönste Kerze verziert?

Der Wahlkreisabgeordnete Aloysius Mikwauschk (CDU) ist ein rühriger Zeitgenosse. Seit 2009 sitzt er quasi als Nachfolger von Ex-Landesvater Georg Milbradt im Landtag. Seine vielen Touren durch den Wahlkreis sind beinahe legendär. Eine Exkursion führt ihn immer zur Adventszeit in Kitas seines Bereichs. Dabei werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Räckelwitzer lässt sich öffentlichkeitswirksam sehen und erfährt von den Erzieherinnen, was deren aktuelle Probleme sind. „Gerade in der Haushaltsdebatte ist es wichtig, zu wissen, wo der Schuh drückt“, sagt Mikwauschk. Aber er lässt sich stets auch etwas für die Kleinen selbst einfallen. Zuletzt wurden die besten Pfefferkuchenverzierer ermittelt, jetzt ging es um die schönste Adventskerze. „Ich habe neun Kindertagesstätten mit Kerzenrohlingen besucht. Alle haben sich mit großartigen Ideen dem Wettbewerb gestellt.“ Am Ende hat sich auch noch die Kita in Ralbitz beteiligt, sodass die Jury sogar zehn Exponate zu begutachten hatte. „Das war nicht leicht, denn alle haben sich große Mühe gegeben.“ Das können auch Äbtissin Philippa Kraft vom Kloster St. Marienstern und Werkstattleiter Andreas Oschika aus Panschwitz-Kuckau bestätigen.
Knapp die Nase vorn hatte die Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ aus Großnaundorf. Die Adventskerze wurde sogar etwas untypisch gestaltet – mit Blumen, die den ganzen Jahreskreis symbolisieren. Kita-Leiterin Carola Klemm: „Blumen sind einzigartig – so wie unsere derzeit 72 Kinder. Wir wollten Fröhlichkeit und Unbeschwertheit zeigen.“ Dies ist allemal gelungen. „Wir haben uns gerne beteiligt und freuen uns nun über diese besondere Anerkennung“, sagte die Leiterin zur SZ.
Und was ist der Preis? Nun, die Mädchen und Jungen der Kita können sich auf eine Exkursion in die Werkstatt für Behinderte St. Michael freuen. Mikwauschk: „Dort wird es möglich sein, zwei Stunden lang nicht nur Kerzen zu ziehen und zu gestalten, sondern auch keramische Mitbringsel zu basteln. Und das Ganze natürlich unter fachlicher Anleitung der Werkstattmitarbeiter.“ Den Termin können die kleine Strolche übrigens selbst vereinbaren, aber es ist davon auszugehen, dass sich ihn auch ein rühriger Landtagsabgeordneter nicht entgehen lassen.

Adventsfeier

Am 17.12.2015 fand unsere Adventsfeier statt.  Nach einem gemütlichen Frühstück in der WfbM fuhren wir nach Lehndorf in die Gaststätte "Zur Linde". Die Mitglieder unseres Werkstattchores präsentierten ein kleines Programm mit weihnachtlichen Gedichten und Liedern. Anschließend übergaben zwei Vertreter der Fa. Schoplast aus Bischofswerda den Werkstattbesuchern Geschenke, welche sie auch in diesem Jahr wieder spendeten. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Mit einem leckeren Mittagessen klang unsere Adventsfeier aus.

1. Kulinarische Klosterscheune

Es ist schon eine Tradition in Panschwitz-Kuckau, zum 2. Advent öffnete der Klosterladen zu einem wunderschönen Adventsmart. Erstmals in diesem Jahr wurde dazu die Klosterscheune mit einbezogen. Dort konnten einerseits weihnachtliche Gestecke, Kerzen und Keramik aus unserer et labora Kreativwerkstatt, Groschkys Pfefferkuchen aus Pulsnitz, leckere Sachen aus der Rätzemühle, Weihnachtskugeln, Weihnachtsbäume aus den Klosterwäldern sowie Backwaren erworben werden. Andererseits konnte man bei Bastelangeboten seiner Kreativität freien Lauf lassen. Unsere Klosterbäckerei veranstaltete ein Schaubacken, wo Kinder wie Eltern Plätzchen selbst herstellen konnten. Diese wurden dann im Holzbackofen sofort gebacken. 

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab Fisch aus der Teichwirtschaft des Klosters, Imbissangebote vom Klosterstübl, Bratwurst und Glühwein, Wild- und Wurstangebote sowie Honig vom Imker.

Tag der offenen Tür

Am 27.11.2015 fand unser diesjähriger Tag der offenen Tür statt. Von 9.00 - 14.00 Uhr bestand die Möglichkeit, den Arbeitsalltag der Beschäftigten kennenzulernen und in Gespräche zu kommen. Stolz wurden die von uns hergestellten Produkte präsentiert.

In gemütlicher Atmospähre, bei Kaffee, Kuchen & Glühwein wurde sich auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt. Auf unserem kleinen Adventsmarkt konnte man erste Weihnachtsgeschenke erwerben und Pfefferkuchen selbst gestalten. Auch im Kreativbereich konnte fleissig gebastelt werden.

Adventszeit

"Wir sagen euch an den lieben Advent.

Sehet die erste Kerze brennt!

Wir sagen euch an eine heilige Zeit,

machet dem Herrn den Weg bereit!

Freut euch ihr Christen,

freuet euch sehr!

Schon ist nahe der Herr"

Mit diesem schönen Adventslied stimmten wir uns gemeinsam auf die bevorstehende Zeit ein und Herr Oschika zündete die erste Kerze am Adventskranz an. Wir wünschen allen Beschäftigten und Mitarbeitern eine besinnliche und ruhige Adventszeit.

Arbeitsalltag der Gehandicapten

Die Werkstatt für Behinderte St. Michael im Kloster lädt am Freitag zum Tag der offenen Tür ein. Und es gibt neue Pläne.

In der Behindertenwerkstatt St. Michael - hier ein Foto von einem der vergangenen Tage der offenen Tür - können Besucher am Freitag einen Einblick in die Arbeit der dort Beschäftigten bekommen.

(c) Matthias Schumann

Panschwitz-Kuckau. Am 27. November gibt es von 09.00 - 18.00 Uhr in der Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael in Panschwitz-Kuckau den diesjährigen Tag der offenen Tür. Neu ist, dass dieser an einem Freitag stattfindet, damit für die Besucher der Arbeitsalltag der Beschäftigten und der Mitarbeiter gleichermaßen erlebbar wird, so Werkstattleiter Andreas Oschika. Darüber hinaus findet ein kleiner Adventsmarkt in den Räumlichkeiten des Kreativbereiches et labora statt. "Es gilt, eine bunte Vielfalt von schönen, teilweise in der Werkstatt hergestellten Kostbarkeiten zu entdecken und auch selbst kreativ tätig zu werden." Bei adventlicher Atmosphäre, Kaffe, Kuchen und Glühwein könne sich auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt werden.

Die Werkstatt St. Michael trägt sich übrigens mit dem Gedanken, einen Förder- und Betreuungsbereich zu schaffen. Dahinter verbirgt sich eine Tagesstruktur für Menschen mit Behinderung, welche aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht im Arbeitsbereich beschäftigt werden können. Neben pflegender und fürsorglicher Unterstützung gehe es um basale Stimulation, einfache Beschäftigungssequenzen und Aktivitäten in jeglicher denkbarer Form. Oschika: "Beim Tag der offenen Tür wollen wir mögliche Interessenten für diesen Bereich ansprechen und laden dazu 14 Uhr zu einem Vortrag ein." (SZ)

Adventsfeier des Rotary-Club´s

Am 24.11.2015 trafen sich die Mitglieder des Rotary Club Kamenz und Beschäftigte der Werkstatt zu einer wunderbaren vorabendlichen Feier im neuen Bereich. So wurden gemeinsam Kerzen verziert, Weihnachtskugeln bemalt, Engel aus alten Notenblättern gebastelt sowie allerlei aus Ton hergestellt. "Zwischen den Rotariern und den Beschäftigten der Werkstatt besteht seit vielen Jahren eine tiefe Verbundenheit. Wir finden es wichtig, hier gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und die Beziehungen zu pflegen, einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderung zu leisten", so Andreas Bathow, Präsident von Rotary Kamenz.

Patronatsfest

Am 29.09.2015 feierten wir unser diesjähriges Patronatsfest. Nach der Heiligen Messe ging es in die Klosterscheune, wo wir in gemütlicher Runde das letzte Jahr bei einer Foto- und Videoshow Revue passieren ließen. Nach dem Mittagessen erfreute uns Madam Rosa mit ihren komödiantischen Märchenerzählungen. Wir haben viel gelacht und hatten großen Spaß daran.

Kreativ-Werkstatt öffnet im Kloster
In der Einrichtung werden Behinderte betreut. Die Ergebnisse ihrer Arbeit gibt’s zu kaufen – in einem besonderen Laden.

19.09.2015 Von Andreas Kirschke

In der Kreativ-Werkstatt „et labora“ der Werkstatt für behinderte Menschen im Kloster St. Marienstern wurde jetzt Einweihung gefeiert. Maria Barthel ist Keramikerin und Ergotherapeutin. Am Eröffnungstag arbeitete sie in der neuen Werkstatt mit Antoinette Buchholz, die hier gerade eine Fliese gestaltet.

Panschwitz-Kuckau. Heidrun Both lächelt. „Meistens mache ich hier sauber“, sagt sie frei heraus. Oft formt sie auch Pflanzentöpfe aus Keramik. Simone Böhme fertigt Bilder an. Stefan Haufe wiederum formt kleine Häuser und Schalen. Für sie und die anderen Behinderten in der neuen Kreativ-Werkstatt „et labora“ (und arbeite) war mit der Einweihung ein besonderer Tag. „Jeder hat seine Spezialaufgabe. Jeder bringt seine Fähigkeiten und Fertigkeiten ein“, freut sich Betreuerin Claudia Vacek über den neu entstandenen Bereich. Zusammen mit Mitarbeiterin Maria Barthel verantwortet sie ihn. Elf Behinderte – zehn Frauen und ein Mann – arbeiten hier künftig.
Kerzen und Kugeln aus Wachs stellen sie her. Aus Keramik entstehen Hausnummern, Schalen, Schüsseln und Windlichter. Mit Docht und Wachs bestückt entstehen „Floriansfeuer“. „Die Nachfrage dafür ist enorm. Die Warteliste ist lang“, sagt Claudia Vacek. „Vor allem für Geburtstage und Hochzeiten ist so etwas gefragt.“ Seit 30 (!) Jahren arbeitet sie im Kloster St. Marienstern. Seit 15 Jahren verantwortet sie den Bereich Töpferei. Sie sieht die neue Werkstatt als großen Vertrauensbeweis und als immense Herausforderung.

Neue Werkstatt im früheren Schweinestall

Bis Juni 2014 wurde der frühere Schweinestall am Nordwest-Gebäude dafür aufwendig umgebaut. 900 000 Euro flossen in Bau-Investitionen, 100 000 Euro in Personalaufwand und andere Bereiche. Die Finanzierung geschah im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Et Labora -Rehabilitation behinderter Menschen in der Euroregion Neiße 2011-2014“. „Hier sind EU-Mittel sinnvoll eingesetzt. Hier wird Europa wirklich sichtbar“, meint Andreas Oschika, seit April Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael im Kloster St. Marienstern. Er weiß: ohne die Initiative des früheren Bau-Verantwortlichen im Kloster, Johannes Lukasch, der früheren Werkstatt-Leiterin Karin Ziesch und des Christlich-Sozialen Bildungswerks wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Entstanden sind moderne Arbeitsplätze. Hell und inspirativ wirkt die Werkstatt. „Die Räume und ihre Gestaltung laden geradezu ein, kreativ zu werden“, meint Stefan Rehde, ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister seit 1990. „Originell ist, dass ein Laden gleich mit zur Werkstatt gehört. Einwohner und Besucher unserer Gemeinde nehmen ihn sicher gut an.“ Froh ist Stefan Rehde über die Ausrichtung der Kreativ-Werkstatt „et labora“. Kunden können den Behinderten über die Schulter schauen. Sie bekommen Einblick in die gesamten Arbeitsprozesse. Wertschätzung und Sensibilität gewinnen sie so für die Arbeit der Behinderten. „Wir als Gemeinde sind froh, dass hier praxisorientierte Arbeitsplätze entstanden sind. Wir können mit den Behinderten rechnen. Sie sind hier nicht nur geistig, sondern auch kreativ gefordert“, unterstreicht Stefan Rehde. Immerhin, so betont er, gilt das Kloster als größter Arbeitgeber in der Gemeinde. 170 Angestellte in Werkstatt, Wohnheimen, Förderschule, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Klosterladen sind hier tätig. Die Mitarbeiter betreuen 129 Behinderte in der Werkstatt, 107 Behinderte in den Wohnheimen und rund 30 Behinderte in der Förderschule. Wirtschaftsleiter Christoph Mikwauschk hofft mit der Kreativ-Werkstatt vor allem auf Qualität. „Und das nach innen und außen. Ich erhoffe mir viel Kommunikation“, erläutert er.

Ein Plus für den Tourismus


Bereits jetzt gibt es jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr die „Offene Keramikwerkstatt“. Hier können Interessierte mit töpfern. Anmeldung ist wegen der hohen Nachfrage gewünscht. „Wir wollen langfristig auch Kurse anbieten“, sagt Claudia Vacek. „Die Behinderten sollen dabei direkt assistieren. Wir wollen, dass sie hier mit Nichtbehinderten zusammenarbeiten.“
Bei Besuchern rufen Werkstatt und Laden viel Staunen hervor. Reiner Deutschmann, Andreas Bathow und Ute Würfel vom Rotary-Club Kamenz gehörten Nachmittag dazu. „Mit der Kreativ-Werkstatt wird die Einrichtung insgesamt offener für das Dorf und für die Klosterbesucher. Sie wertet das Kloster touristisch auf“, meint Reiner Deutschmann. Pfarrvikar Tomasz Dawidowski segnet die Kreativ-Werkstatt vor Ort. Hortkinder des Chors der Sorbischen Grundschule Panschwitz-Kuckau erfreuen mit Blumen, Liedern und Gedichten. „Ich freue mich, dass ein neuer Anlaufpunkt entstanden ist - auch für uns“, unterstreicht Schulleiterin Jadwiga Zschieschang mit guter Hoffnung.


et labora Laden: geöffnet Mo., Di. 8-16 Uhr, Mi. 8-18 Uhr, Do. 8-15.30 Uhr, Fr. 8-14 Uhr,

Telefon: 035796 804517.

Eröffnung Kreativwerkstatt

Am Donnerstag, dem 17.09.2015, wird in der Werkstatt „St. Michael“ eine neue Kreativwerkstatt eröffnet. Wir laden Sie herzlich dazu ein, ab 15.00 Uhr bei Kaffee, Kuchen und Live-Jazzmusik unsere Gäste zu sein.


In den neuen Räumlichkeiten, die als offener Werkstattbereich und Ladengeschäft dienen, entstehen Produkte aus Wachs und Ton, welche zum Verkauf angeboten werden. Daneben werden in den nächsten Monaten Kurse angeboten, in denen Sie Ihren Ideen und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Auch Geburtstage, Zusammenkünfte von Arbeitskollegen oder Teamberatungen mit kreativem Anspruch sind hier realisierbar.

Ausflug mit dem Rotaryclub

Am Samstag, dem 05.09., waren wir in der Teichwirtschaft Weißig. Seit vielen Jahren gibt es eine Freundschaft zwischen den Kamenzer Rotariern und Beschäftigten der Werkstatt St. Michael. Frau Bräuer stellte die Arbeit der Teichwirtschaft vor, insbesondere die Zucht von Karpfen wird in den Teichen um Weißig bis nach Biehla betrieben. Dann ging es darum, selbst Erfahrungen mit dem Angeln zu sammeln. Durch das Trockenangeln konnte man ein Gefühl für die Technik entwickeln. Leider bissen bei Echtversuchen keine Fische, darum musste zum Abendbrot doch Schnitzel gegessen werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die gemeinsamen Stunden.

Umbau Panschwitzer Turnhalle

Der Umbau in der Panschwitzer Turnhalle ist im vollen Gange. Durch unzählige ehrenamtliche Stunden der Vereinsmitglieder, insbesondere der Sektion Volleyball, konnten die Herrenumkleiden schon fertig gestellt werden. Viele ortsansässige Handwerker unterstützen die Maßnahmen durch Sachverstand, Spenden und Arbeitseinsatz. „Spätestens zum 30.10. müssen alle Arbeiten abgeschlossen sein“, so Peter Barth, Vereinspräsident des SV Sankt Marienstern. „Trotz vieler Spenden sind wir finanziell mit diesem Projekt aber noch nicht über den Berg. Es fehlen noch etwa 1.000 Euro Eigenmittel.“

Ein Beitrag wurde durch die Mitarbeiter und Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mi Behinderung St. Michael geleistet. Der Estrich in der Damenumkleidekabine ist nun eingebaut und nach dem Trocknungsprozess kann mit den Fliesenarbeiten begonnen. „Nur durch das Miteinander von Sportverein, Gemeinde, ansässigen Handwerkern und engagierten Bürgern ist das Projekt zu realisieren“, so Barth weiter.

Neuer LKW für die Werkstatt

"Endlich ist es soweit" sagte Achim Krahl, Arbeitsvorbereiter der WfbM, als er den neuen LKW über das Autohaus Rohr aus Panschwitz Kuckau abholen durfte. Ein LKW mit 11,8 t Lebendgewicht, einer Luftferderung, einer Klimaanlage und auch einer großen Klappe am Heck befördert nun fertige und unfertige Produkte der Werkstatt. Frau Äbtissin Philippa Kraft weihte am 26.08.2015 und stellte das Fahrzeug damit in den Dienst des Klosters. Die Werkstattbeschäftigten wünschen Herrn Krahl immer gute Fahrt und genügend Sprit im Tank.

Werkstattabschlussfest

Am 30.07.2015 fand unser Werkstattabschlussfest statt. Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Mittagsbuffet. Die Bäckerei Selnack stellte große Pfannen mit Fleisch, Gemüse und verschiedenen Beilagen zur Verfügung. Für jeden Geschmack war damit etwas dabei. Die im Vorfeld kreierte Kräuterlimonade war die perfekte Ergänzung dazu. Danke nochmal an das Kräuter- und Ernährungszentrum des CSB.

Playback-Show – unter diesem Motto stand dann der Nachmittag. Dabei konnten viele der Beschäftigten in die Rolle ihrer Lieblingsstars schlüpfen. Dazu gehörte natürlich das passende Outfit zu den bekannten Hits. Mit super Stimmung, tollem Wetter und viel Spaß konnte das erfolgreiche Werkstattjahr damit gebührend abgeschlossen werden.

Herstellung von Kräuterlimonade

In Vorbereitung auf unser diesjähriges Abschlussfest traf sich der Werkstattrat zusammen mit einigen Werkstattbesuchern im Kräutergarten des Klosters, wo wir mit Hilfe von Frau Ullrich eine leckere Kräuterlimonade aus verschiedenen aromatischen Pflanzen kreierten.

"Die Kräutervielfalt entdecken"

Unter dem Motto „Die Kräutervielfalt entdecken“ waren wir als interessierte Werkstattbesucher und Mitarbeiter am 01.07.2015 zum Expertentag im Ernährungs- und Kräuterzentrum im Kloster. Dort erwartete uns ein abwechslungsreiches Angebot. So konnten z. B. verschiedene Kräuterrezepte und Badesalze hergestellt werden. Auch erfuhren wir, welche Wildpflanzen genutzt werden können und wie man diese zur dekorativen Gestaltung nutzen kann. Den Abschluss bildete eine Führung durch den Lehrgarten, wo wir über die Vielfältigkeit der Kräuter informiert wurden.

In der Klosterbäckerei ...

Zum ersten Mal wurde zur einer Verkostung der frischen Backwaren nach St. Marienstern eingeladen. Das Handwerk im Kloster floriert. Bäckermeister Udo Ruhe präsentiert frisch gebackene Brötchen. Diese und weitere leckere Backwaren aus der Backstube der Klosterbäckerei in Panschwitz-Kuckau wurden jetzt von der Kloster-Führungsmannschaft verkostet. Um Äbtissin Philippa Kraft, selbst noch jung an Jahren, hat sich in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Verjüngung eingestellt. Dies war jetzt bei der erstmaligen Verkostung der frischen Backwaren in der Backstube der Klosterbäckerei auch dem Gast aus Kamenz nicht verborgen geblieben. Das „rustikale Frühstück“ vereinte beinahe die gesamte Führungsmannschaft des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Die Einladung ging von Andreas Oschika aus, der seit April die Werkstatt für Behinderte St. Michael führt. Erstmals war auch Daniel Richter ins Blickfeld gerückt, der inzwischen die Nachfolge des viel zu früh verstorbenen Bauleiters Johannes Lukasch übernommen hat. Und schließlich sprach auch Schwester Thaddäa Selnack in neuer Funktion. Die 39-Jährige ist seit Ende März offizielle Cellerarin, also zuständige Ratsschwester für Wirtschaft und Finanzen. Daneben hält sie auch den Kontakt ins Weltliche. Deshalb musste sie nach dem Kaffee auch eher aufbrechen, um eine der zahlreichen Schulklassen durchs Kloster zu begleiten. Schon fünf Jahre in der Funktion war der wichtigste Mann der Verkostung: Bäckermeister Udo Ruhig. Der 55-Jährige war seit zwei Uhr auf den Beinen und präsentierte die ganze Palette der Erzeugnisse der Klosterbäckerei, die von diversen Brot- und Brötchensorten über Kuchen und Kleingebäck bis zu Keksen reicht. „Wir beliefern täglich Firmen in der Region – und auf Anfrage sehr gern auch private Kunden.“ Dabei messe man sich nicht nur an der einheimischen Konkurrenz, sondern auch mit großen Ketten. Deren Großbäckerei-Produkten setzte man solides Handwerk entgegen. Zum Beispiel im 90 Jahre alten Backofen der Marke Schmidt & Söhne hergestelltes Brot. „Der Ofen darf nie ganz ausgehen und wird auch zu den Feiertagen angelegt“, sagte Ruhig. Natürlich gehe dies zulasten des energetischen Wirkungsgrades, der bei modernen Öfen deutlich höher sei. Dafür könne auf die hergebrachte Art bessere Qualität erzielt werden – und um Beweise für diese Behauptung ging es auch bei der Verkostung. Die schon mit der Begutachtung des allgemeinen Aussehens und der Krusten begann. „Das wichtigste äußere Qualitätskriterium eines Brotes oder eines Brötchens ist die Täfelung“, so Ruhig. Wenn die äußere Backhülle kurz vor dem Aufplatzen ist, habe der Bäcker alles richtig gemacht. Dann stecke auch Qualität im Geschmack. Und genau davon konnten sich die Frühstücksgäste überzeugen. Unter ihnen war auch Sebastian Winkler, der Chef des Diakonischen Werkes aus Kamenz, das unter anderem in Lieske den Missionshof betreibt. Natürlich gibt es zwischen den Behinderteneinrichtungen auch konfessionsübergreifend enge Kontakte in der Region. Die Wurst für das rustikale Frühstück jedenfalls stammte aus Lieske. Das Kloster St. Marienstern ist seit Jahrhunderten nicht nur ein geistig-moralisches Zentrum in der Lausitz, sondern auch ein Wirtschaftsunternehmen. Seit einigen Jahrzehnten kommt dabei den sozialen Tätigkeiten in der Behindertenbetreuung wachsende Bedeutung zu. So wird die Klosterbäckerei auch mithilfe von Gehandicapten geführt. Den drei Mitarbeitern um Udo Ruhig stehen vier Männer und Frauen der Behindertenwerkstatt zur Seite. Sie sorgen für Ordnung und Sauberkeit oder kümmern sich auch um das Kleingebäck. „Das Backen selbst machen wir allein“, sagte der Chef, der sich auf sein ganzes Team verlassen kann. Immerhin wird an sechs Tagen in der Woche gebacken, und sobald Licht in der Bäckerei ist, kann im Prinzip auch gekauft werden. Offiziell öffnet der Laden an der Backstube zwar erst um 6 Uhr, aber so pingelig ist hier niemand. „Brot gebacken wurde im Kloster schon immer“, sagte Schwester Thaddäa Selnack. Die Panschwitzerin ist vor 16 Jahren praktisch von nebenan ins Kloster gegangen, was schon recht ungewöhnlich ist. Schon der Heilige Benedikt, dem das Zisterzienserinnen-Kloster nachfolgt, habe das Brot mit wichtigen Vorschriften für seine Herstellung belegt. Und das offenbar nicht nur, weil es in der Heiligen Kommunion als „Leib Christi“ mit den Gläubigen im Gedenken Jesu geteilt wird, sondern weil es auch besonders gut schmecken soll. Davon konnten sich die Frühstücksgäste allemal überzeugen. Drei verschiedene Sorten Brot plus zwei Sorten Brötchen plus jeweils zwei „Muster“ nicht genannter Konkurrenten wurden geteilt. Die Auswertung war sehr detailliert angelegt, weil sich die Klosterbackstube daraus durchaus noch Anregungen und Hinweise verspricht. Oder, wie es Äbtissin Philippa Kraft zu Beginn formulierte: „Es geht auch um die weitere Ausrichtung unserer Bäckerei.“ Im Miteinander neue Angebote entwickeln – das ist das Credo des Wirtschaftsunternehmens Kloster St. Marienstern. Dass es dabei stets auch um Werte jenseits rein ökonomischer Kriterien geht, war auch im Geschmack der großartigen Backwaren irgendwie zu spüren. Eine große Handelskette kommt da niemals mit ...

Grillmeisterschaften

Am 28.05. reisten 16 Beschäftigte der Werkstatt St. Michael zum den Grillmeisterschafen nach Swierzawa. Die dortige Werkstatt hatte dazu eingeladen. Die polnische Werkstatt befindet sich malerisch gelegen in einer modernisierten Mühle am Rande der Kleinstadt. Wie funktionieren Grillmeisterschaften? Die Mannschaften bereiten sich in den Kategorien Salate, Dekoration und Grillen auf die Meisterschaften vor. Das heißt: Gemüse scheiden, Dressing herstellen, Grill anzünden und Grillen, Tisch decken und liebevoll dekorieren. Eine Jury bewertet dann die eingedeckten Tische in den jeweiligen Kategorien. Die Beschäftigten der WfbM St. Michael belegten in der Kategorie Dekoration den 1. Preis. Insbesondere die Keramik der Werkstatt in Kombination mit den Frühlingsblumen überzeugte die Juroren. Gerahmt war das ganze mit Musik und Tanz, so dass auch hier keine Langeweile aufkam.

Paralypmische Spiele

Am 07.05. reisten 12 Beschäftigte der Werkstatt nach Zlotorya im benachbarten Polen. Durch das grenzüberschreitende ET-Labora Projekt bestehen zwischen hiesigen und dortigen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gute Kontakte. Ziel der Reise waren die paralympischen Spiele. In den Disziplinen schnelles Kreuzworträtsel lösen, Obstsalat zubereiten, Schuhsohlen sortieren, Völkerball, Staffellauf punktete unsere Mannschaft haushoch, so dass wir mit einem 1. Platz, vielen schönen Erinnerungen und einen tollen Pokal die Rückreise antraten.

Neuer Raupenhäcksler für unsere Werkstatt

Schon viele Jahre arbeitet die Landschaftspflegegruppe der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Panschwitz-Kuckau im Bereich der Grünpflege und im Forstbetrieb. Ob in Privatgärten, auf Firmengeländen oder in umliegenden Wäldern, die Tätigkeiten reichen vom Rasenmähen, Mulchen bis hin zum Häckseln und Baumschnitt.
Nun wurde ein neuer Raupenhäcksler angeschafft, der in seiner Vielseitigkeit kaum zu übertreffen ist. Der Häcksler lässt sich beispielsweise auf eine Breite von 73 cm zusammenfahren, damit sind viele schmale Garteneinfahrten zugängig und auch zwischen Baumreihen findet die selbstfahrende Maschine ausreichend Platz. Der dieselgetriebene Häcksler kann Äste bis zu 16 cm Durchmesser problemlos zerkleinern, das Hackgut kann zum Heizen, aber auch als Abdeckung im Garten- Landschaftsbau verwendet werden.

Neuer Werkstattleiter

Seit dem 01.04.2015 ist Herr Andreas Oschika unser neuer Werkstattleiter. Mit einem kleinen musikalischen Programm der Werkstattbesucher wurde er recht herzlich in unserer Einrichtung willkommen geheißen. Im Anschluss daran gab es Eis und bei Kaffee und Kuchen konnten wir den neuen Chef etwas kennenlernen. Wir wünschen ihm für seine Tätigkeit alles Gute und Gottes Segen.

Häuserweihe

Anfang des Jahres besuchte Pfarrer Wenzel unsere Einrichtung zur Häuserweihe. Mit einem Gottesdienst in unserer Werkstatt und einem gemeinsamen Gebet begann dieser Tag. Danach ging der Pfarrer von Tür zu Tür und segnete die einzelnen Arbeitsbereiche. Dabei wurde mit Kreide „C + M + B“ (Christus Mansionem Benedicat - Christus möge dieses Haus segnen) an die jeweiligen Türen geschrieben.

Projekt „Et Labora“ erfolgreich abgeschlossen

Am Freitag, den 20. Juni 2014 fand in der Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“ des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau die feierliche Einweihung und Einsegnung des neuen Arbeits- und Sozialbereiches statt. Dazu luden die Äbtissin des Klosters St. Marienstern, Schwester Philippa Kraft, und die Leiterin der Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“, Karin Ziesch, herzlich ein.

Nach einer Heiligen Messe in der Klosterkirche begrüßte Äbtissin Schwester Philippa Kraft die Gäste in der Werkstatt für behinderte Menschen. Grußworte überbrachten unter anderem Maria Michalk, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorstandsvorsitzende des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB), Michael Harig, Landrat des Landkreises Bautzen, Ryszard Raszkiewicz, Landrat des Landkreises Złotoryja (Woiwodschaft Niederschlesien / Polen), und Matthias Mitscherlich, Diözesan-Caritasdirektor vom Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V. Die Einsegnung des neuen Arbeits- und Sozialbereiches erfolgte durch Pfarrer Gabriel Nawka. Ein Programm von in der Werkstatt Beschäftigten und eine Führung durch den neuen Bereich rundete die feierliche Einweihung ab.

Der Umbau der bisher nicht genutzten Scheune auf dem Hof der Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“ konnte im Rahmen des grenzübergreifenden Projektes „Et Labora – Rehabilitation behinderter Menschen in der Euroregion Neiße“ erfolgen. In der Scheune wurde eine Kerzenzieherei eingerichtet. Hier werden zukünftig sechs bis zehn behinderte Menschen Arbeit finden. Auch ein neu geschaffener Verkaufsraum, wo behinderte Menschen mit tätig sein werden, hat in der Scheune Platz gefunden. Um die sozialen und Bildungsangebote weiter zu verbessern, ist es gelungen, in der Scheune einen Sportraum und ein Computerkabinett einzurichten.

Das Projekt „Et Labora“ lief zwei Jahre im Rahmen des Operationellen Programmes der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen 2007-2013. Lead-Partner ist der polnische Landkreis Złotoryja (Woiwodschaft Niederschlesien), in dessen Trägerschaft sich die Anstalt für berufliche Aktivität ZAZ in Świerzawa befindet. Projektpartner auf sächsischer Seite waren das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau mit seiner Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“ und das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK), das vor allem für die Koordination zuständig war. Das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) unterstützte die Projektpartner, insbesondere in der Phase der Projektentwicklung bei der Beratung zu EU-Förderprogrammen und bei der Vermittlung von Kontakten. Der Landkreis Złotoryja ist Partnerlandkreis des Landkreises Bautzen.

Eine besondere Herausforderung in diesem Projekt war es, dass die behinderten Menschen gemeinsam mit den Mitarbeitern und Betreuern ein kreatives Produkt zur Marktreife führen. In Workshops und bei Besuchen in Betrieben in der Lausitz und in Niederschlesien kam man mit Fachleuten ins Gespräch und konnte Erfahrungen austauschen. Diese Erkenntnisse und die vorhandenen Möglichkeiten führten zum Ergebnis, dass man sich für ein Outdoor-Feuer entschied, das auch zum Recyceln von Wachsresten genutzt werden kann. Eine besondere Beziehung zum Element Feuer wird dem Heiligen Florian nachgesagt. Diese Anregung einer Schwester verhalf der Keramikschale mit Wachs und einem speziellen Prinzip von Flamme und Verbrennung zu seinem klangvollen Namen „St. Florians Feuer“. Dieses Produkt ist in der Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“ in Panschwitz-Kuckau erhältlich.

Die Gesamtsumme des Projektes belief sich auf knapp drei Millionen Euro, wobei 85 Prozent EU-Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung stammen. Auf sächsischer Seite wurden Baumaßnahmen und Einrichtung vorrangig durch regionale Unternehmen ausgeführt. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Bauleiter des Klosters St. Marienstern, Johannes Lukasch, der leider schwer erkrankt ist, und dem Ingenieurbüro Roth aus Schmeckwitz, das die Bauplanung und -umsetzung betreute.

Die Summe auf sächsischer Seite im Einzelnen:
Gesamtsumme: 1.161.901,51 Euro gefördert: 987.616,27 Euro Eigenmittel: 174.285,24 Euro

Ansprechpartner für das Projekt „Et Labora“ auf sächsischer Seite sind die Leiterin der Werkstatt für behinderte Menschen „St. Michael“, Karin Ziesch (Telefon: 03 57 96 / 8 04 55, E-Mail: wfb@st-marienstern.de), und beim Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. Thaddäus Ziesch (Telefon: 03 57 96 / 9 71-17, E-Mail: ziesch@slk-miltitz.de). Sie stehen für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung.